Panotron-Solarziegel jetzt im Praxistest

Martin Bieri der Erfinder des Solarziegels mit ersten Interessen vor dem Testdach.  Links die schwarzen Tonziegel ohne Photovoltaik-Module, rechts mit Solarmodulen.

Solar-Hybrid-Dach in Rapperswil läuft erfolgreich an
Regierungsrat Rickenbacher weiht Testdach ein

Die Panotron AG hat ihren neuartigen Solar-Hybrid-Ziegel in Rapperswil der Öffentlichkeit vorgestellt. Das innovative Produkt, das gleich- zeitig Strom und Wärme erzeugt, stieß in den vergangenen Wochen in der Fachwelt auf große Resonanz. Über hundert Anfragen gingen binnen weniger Tage bei der Panotron AG ein. Jetzt ist der Prototyp erstmals in Betrieb zu sehen. Das etwa 100 Quadratmeter große Testdach liefert Erkenntnisse aus der Praxisanwendung, danach soll die Serienproduktion beginnen. Regierungsrat Andras Rickenbacher freute sich mit anderen prominenten Vertretern aus Politik und Wirtschaft gleich doppelt über die Pionierleistung des Erfinders Martin Bieri und seinen Solarziegel: „Es ist ein Beispiel dafür, dass die Zukunft der Wirtschaft im ökologischen Umbau liegt und ein Beleg für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.“ Der Berner Politiker verwies auf die Bedeutung des Unternehmens für den Energiecluster in Bern. Mit dem Solarziegel werden auf einer Fläche zwei Energien gewonnen. „Das macht Hauseigentümer unabhängiger von Energiepreisentwicklungen,“ bemerkte Rudolf Gasser von der Ziegelei Rapperswil. „Saubere Energie, ein sauberes Umweltgewissen und ein schönes Aussehen!“ In diesem letzten Punkt sieht Gasser auch den entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Systemen: Der Solarziegel fällt kaum auf. Damit eignet er sich auch für strenge Gestaltungsanforderungen, z. b. bei denkmalgeschützten Gebäuden. Jürg Schwarzenbach, Geschäftsführer der Panotron AG ist zuversichtlich das Solarenergiesystem durch dessen besondere Flexibilität am Markt zu positio- nieren. „Das System ist modular aufgebaut. Heute kann ein Dach neu eingedeckt werden, der Anschluss an die Heizanlage kommt erst später. Auch die Photovoltaik-Module lassen sich unabhängig nachrüsten. Das lässt Hausei- gentümern viel Freiheit bei der Planung.“ Nach drei Monaten intensiver Testphase, soll im Frühjahr 2010 die Serienproduktion beginnen. Weitere Musterinstallationen auch in Deutschland sind vorgesehen.

Ansprechpartner Panotron AG:
Jürg Schwarzenbach, Geschäftsführer
Panotron AG, Industrie Neuhof, CH-3422 Kirchberg,
Tel. +41 (0) 58 317 17 17, Fax +41 (0) 58 317 17 00,
juerg.schwarzenbach@panotron.com, www.panotron.com